Antragsteller-Daten + KMU-Erklärung
StammdatenKMU-Status mit verbundenen Unternehmen konsolidiert belegen. Förder-Quote hängt direkt von Mitarbeiter-Zahl ab: < 50 MA = höhere Quote.
Forschungszulage rückwirkend für 2022 Prüfen lassen
Programm-Anatomie
BMWK-Programm für die digitale Transformation des Mittelstands. Drei Module: Investition, Qualifizierung, IT-Sicherheit. Bis 100.000 € Zuschuss pro Modul, Förderquote 30-50 % je nach Region und Größe.
Förderquote
30–50 %
je nach Region + Größe
Max. pro Modul
100 k €
3 Module kombinierbar
Min. Investition
17 k €
Antrags-Schwelle
Umsetzungs-Frist
12 Mo
nach Bewilligung
Antrags-Anatomie
Die 8 Felder sind formal überschaubar — der wahre Hebel sitzt im Digitalisierungs-Plan. Wer ihn als Strategie-Dokument schreibt (statt als Einkaufsliste), bekommt eher die volle Quote.
KMU-Status mit verbundenen Unternehmen konsolidiert belegen. Förder-Quote hängt direkt von Mitarbeiter-Zahl ab: < 50 MA = höhere Quote.
Ist-Stand der Digitalisierung, Soll-Vision, Pfad dorthin. Quantifizierte Ziele (Durchlaufzeit, Fehlerquote, Energieverbrauch). Verknüpfung mit Geschäftsstrategie zwingend.
ERP, CRM, MES, IoT-Hardware, Software-Lizenzen, Cloud-Plattformen, Cybersicherheit. Pro Posten: Beschreibung, Hersteller, Preis, Förder-Zweck.
Schulungen, Zertifizierungen, externe Berater zur Mitarbeiter-Befähigung. Klar verknüpft mit Modul-1-Investitionen — die geschulten MA müssen die geförderte Technik nutzen.
Optionales Modul: Cybersecurity-Investitionen + Zertifizierungen. Sehr beliebt aktuell wegen NIS-2-Pflicht. Kann separat oder gebündelt beantragt werden.
Mindest-Investitionssumme 17.000 €. Förder-Quote 30-40 % (Standard), bis 50 % in Strukturwandel-Regionen. Maximum 100.000 € pro Modul.
Quantifizierte Erwartungen: Effizienz-Gewinn, Kosten-Einsparung, neue Geschäftsfelder, MA-Produktivität. Realistische Zahlen — wird im Verwendungs-Nachweis später geprüft.
Max. 12 Monate Umsetzungs-Zeit. Vorhaben-Beginn frühestens nach Bewilligung. Bei längeren Implementierungen (z.B. ERP) realistisch planen.
Ablehnungs-Anatomie
So vermeidbar: Bei Digital Jetzt streng: KEINE Software-Lizenzen kaufen, KEINE Hardware bestellen, KEINE Berater-Verträge unterschreiben vor der Bewilligung. Auch keine Anzahlungen.
So vermeidbar: Modul 1 (Investitions-Förderung) und Modul 2 (Mitarbeiter-Qualifizierung) müssen zwingend inhaltlich verknüpft sein. Die geschulten MA müssen mit den geförderten Technologien arbeiten.
So vermeidbar: Klassisches Büro-IT-Update (Office 365, Laptops) ist NICHT förderfähig. Digital Jetzt fördert digitale Geschäftsmodell-Innovation: ERP-Einführung, IoT, KI-Integration, Datenanalyse-Plattformen, Cybersicherheit.
So vermeidbar: Mindest-förderfähige Investition: 17.000 € (Untergrenze). Bei zu kleinen Vorhaben Modulen bündeln oder ggf. Digitalbonus-Land prüfen.
So vermeidbar: Mitarbeiter-Anzahl + Umsatz + Bilanz konsolidiert über alle verbundenen Unternehmen. Beteiligungs-Verhältnisse > 25 % konsolidieren. EU-KMU-Erklärung nutzen.
So vermeidbar: Bei Standort in Strukturwandel-Regionen (z.B. Kohle-Ausstiegs-Gebiete) gilt eine erhöhte Förder-Quote. Wer das nicht angibt, lässt 5-10 Prozentpunkte Förderung liegen.
Sprach-Anatomie
Schwach
„Wir wollen unsere IT modernisieren"
Stark
„Einführung integrierter ERP-Plattform (Microsoft Dynamics 365 Business Central) mit angeschlossener IoT-Maschinendaten-Erfassung an 6 Produktionsmaschinen — Ziel: durchgängige digitale Wertschöpfungs-Kette von Auftragseingang bis Versand"
Schwach
„Wir wollen Cybersicherheit erhöhen"
Stark
„Implementierung Zero-Trust-Architektur (SASE) inkl. SIEM, EDR auf 47 Endpunkten, 24/7-SOC-Anbindung — Ziel: NIS-2-Compliance bis Q4 2026 mit dokumentierter Resilienz-Bewertung nach BSI IT-Grundschutz"
Schwach
„Wir bilden unsere Mitarbeiter weiter"
Stark
„Modul 2 Qualifizierung: 12 Mitarbeiter Schulungs-Programm „Datenanalyse mit Power BI" (40h pro Person) + 4 MA Spezialschulung „ERP Power-User" — direkter Bezug zu Modul-1-Investition (ERP-Einführung)"
Schwach
„Digitalisierung ist wichtig"
Stark
„Strategischer Digitalisierungs-Plan: ERP + IoT + Datenanalyse-Plattform reduzieren Durchlaufzeit um geschätzte 32 %, Materialfehler um 18 %, Energie-Verbrauch um 11 % — quantifizierte Wirtschaftsannahmen als Business-Case in Anlage A3"
Bearbeitungs-Timeline
Ist-Analyse, Soll-Vision, Investitions-Plan, Modul-Mix entscheiden. Hier entscheidet sich die Förder-Höhe — typische Stolperstelle: zu kleine oder zu standardisierte Vorhaben.
Komplette Antrags-Unterlagen + Digitalisierungs-Plan + Anlagen + Kosten-Aufstellung. Antrag online über das BMWK-Portal stellen.
BMWK-Prüfung. Bei großen Investitionen + komplexen Vorhaben länger. Rückfragen schnell + präzise beantworten. Bewilligungs-Bescheid = Vorhaben-Start-Erlaubnis.
Investitionen tätigen, Schulungen durchführen, dokumentieren. Abweichungen vom genehmigten Plan müssen kommuniziert werden. Belege sauber führen.
Nach Abschluss: Verwendungs-Nachweis mit Belegen + Wirkungs-Bericht. BMWK prüft, dann Auszahlung. Bei Abweichungen mögliche Rückforderung.
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